Doppel-Heimspiel-Ostermontag – die Zweite legt vor, die Erste patzt (Update 2.4., 21:15)

Update 21:15 Uhr:

Gegensätzlicher hätten die Emotionen nicht sein können:

  • 14:22 Uhr: glückliche Gesichter und Ausgelassenheit bei allen Matrosen und Fans nach dem glücklichen, aber nicht unverdienten 3:2-Sieg unser 2. Mannschaft
  • 16:47 Uhr: lange Gesichter, in denen die Ratlosigkeit und Enttäuschung deutlich abzulesen war, und hängende Köpfe nach der unerwarteten 2:3-Niederlage unserer 1. Mannschaft

Das Spiel unserer 2. Mannschaft war für die Zuschauer vor allen Dingen in taktischer und kämpferischer Hinsicht spannend. Beide Manschaften neutralisierten sich im Mittelfeld, standen in der Abwehr meistens sicher und ließen nur wenige Chancen zu. Dass trotzdem Tore fielen, war tollen Einzelleistungen sowie individuellen Fehlern zu verdanken. Unsere Mannen hätten sich auch über ein Unentschieden nicht beklagen dürfen, wenn der Schiedsrichter bei einem Zweikampf in unserem Strafraum auf Elfmeter entschieden hätte. Der Pfiff blieb aber aus und so siegten unsere Jungs glücklich, aber nicht unverdient. Die Tore für die Matrosen erzielten Pius Mandel (1:0, 20. min.) Max Mandel (2:1, 64. min.) und Dominik Lichte (3:2, 71. min.). Einziger Wermutstropfen war fünf Minuten vor Abpfiff die gelb-rote Karte für Sandro Ottobrini, der innerhalb von 5 Minuten zweimal wegen Foulspiels vom Schiedsrichter mit einer Karte bedacht wurde. Aus Matrosensicht eine viel zu harte Entscheidung.

Einen schweren Rückschlag im Meisterschaftsrennen musste unsere 1. Mannschaft hinnehmen. Die beiden Ausgleichstore von Kris Hofmann (1:1, Strafstoß, 51. min.) und Patrick Lietz (2:2 69. min.) reichten nicht, um zumindest einen Punkt am Möhnesee zu behalten. Das Fehlen vieler Stammspieler machte sich von Anfang an bemerkbar. Das Spiel unserer Mannschaft war von ungewohnten Unsicherheiten und Fehlern geprägt. Die verletzungsbedingten Auswechselungen hemmten den Spielfluß zusätzlich. An der Laufbereitschaft lag es nicht, dass es nicht zu einem oder drei Punkten gereicht hat, die Defizite lagen heute im taktischen und spielerischen Bereich und beim unbedingten Willen zum Sieg. Dieser war auf Seiten der Gäste aus Lippetal dagegen klar erkennbar und so mussten viele Matrosenfans anerkennen, dass der Sieg der Gäste durchaus verdient war. Bitter, dass die Verletztenliste mit Daniel Nischt und Tobias Schürer weiteren Zuwachs bekommen hat. Beide  werden der Mannschaft in den nächsten Wochen verletzungsbedingt fehlen. Dafür kehren Florian Meyer ( nach Gelbsperre) und Viktor Müller (nach Magen-Darm-Grippe) in den Kader zurück. Durch die Niederlage und den 5:1-Sieg der 2. Mannschaft des SV Hillbeck in Westönnen verringert sich der Vorsprung unserer Jungs auf nur noch 4 Punkte. Da die Mannschaft aus Hillbeck jedoch noch 3 Nachholspiele hat, könnte sie sich im schlechtesten Fall für unsere Matrosen einen Vorsprung von 5 Punkte erspielen. Derzeit hat es unsere Mannschaft nicht mehr in der eigenen Hand, die Meisterschaft und damit den sicheren Aufstieg in die Kreisliga A zu erringen, Sie ist zum einen auf Punktverluste der Hillbecker angeweisen, um noch Meister werden zu können, und zum anderen, sollte unsere 1. Mannschaft nur den zweiten Platz erringen können, von der Zahl der Bezirksliga-Absteiger aus dem Kreis Soest abhängig. Steigt ein Klub aus dem Kreis Soest aus der Bezirksliga ab, müsste unser Team in die Relegation gegen den Vorletzten der Abschlusstabelle der Kreisliga A. Würden zwei Klubs aus dem Kreis Soest aus der Bezirksliga absteigen, so wäre der Traum vom Aufstieg ausgeträumt. Die Wahrscheinlichkeit einer Relegation ist groß und auch der Nichtaufstieg ist für den Zweiten der Kreisliga B nicht ausgeschlossen, da in der für uns relevanten Bezirksliga 7 mit SW Hultrup auf Platz 15 und dem TuS SG Oestinghausen auf Platz 13 zwei Mannschaften aus dem Kreis Soest stark abstiegsgefährdet sind.

Daher gilt es unter allen Umständen zu vermeiden, dass am Ende der Saison nur der 2. Platz für unsere Mannschaft herausspringt. Es kann ab jetzt nur gelten: die Situation genau zu analysieren und alles abzustellen, was unseren Aufstieg gefährenden könnte. Bei 10 austehenden Spielt ist noch nichts verloren, aber ab jetzt zählen nur noch Siege.


Nachdem am Gründonnerstag das Spiel unserer 1. Mannschaft leider ausgefallen ist, können die Jungs heute, ab 15.00 Uhr, endlich wieder auf heimischen Geläuf zeigen, dass sie zu Recht als Aufstiegs- und Meisterschaftsapirant gehandelt werden. Der “gleichaltrige” Gegner (Gründungsjahr: 1921), die 2. Mannschaft des SC Lippetal, steht im unteren Mittelfeld der Tabelle und hat ein Punktepolster von 7 Punkten auf den ersten Abstiegsplatz. Aber bei noch 30 zu vergebenen Punkten und nach einer Reihen von Niederlagen in diesem Jahr werden die Lippetaler aber geben, um etwas Zählbares vom Möhnesee mitzunehmen. Dieses wird aber sehr schwer, denn unserer Jungs sind nach einem guten Training am Donnerstag mit intensivem Teambildung heiß auf 3 Punkte.

Für unsere 2. Mannschaft, die am Gründonnerstag 1:1 bei der 2. Mannschaft des TuS Niederense spielte, geht es gleich um 12.30 Uhr los. Mit den Sportfreunden aus Waltringen können wir am Möhnesee Gäste begrüßen, die sich mit guten Ergebnissen in diesem und den noch ausstehenden vier Nachholspielen durchaus noch Hoffnungen auf den Aufstieg machen können. Unsere Jungs wollen dieses natürlich verhindert und werden alles tun, um die Punkte am Möhnesee zu behalten.

Die Zuschauer erwarten also heute zwei spannende Spiele und eine tolle Bewirtung durch unseren Mundschenk Thomas Welp, der u.a. die Fässer mit Pils und Weizen angestochen und gut gekühlt hat.

Unsere Jungs werden wohl ihre Eier gefunden haben, jedoch haben unsere beiden Mannschaften zahlreiche Ausfälle zu beklagen. Das wird unsere Mannen aber nur noch mehr motivieren. Sie werden von der Unterstützung der Zuschauer zum Sieg getragen. Für die Fans und Freunde der Matrosen kann es heute nur eines geben: Flagge zeigen, anfeuern und unsere Jungs zum Sieg  supporten.

Der Wetterbericht sieht gut aus für unsere Fans: Temperaturen so um die 10 Grad und kein Regen sind angesagt. Also ein Grund mehr, einen Osterspaziergang zum Platz zu unternehmen.