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Ball der Blauen Jungs
18.02.2012 - 19:00 Uhr

Blaue Jungs 2012 ist ausverkauft!!! Die Kult-Party wird also bei voller Bude in die nächste Runde gehen! Aufgrund der vielen Nachfragen folgende Info: Erst nach dem Programm (ca. 22:15 Uhr) kann gegen den Eintrittspreis von 8 Euro weiterer Eintritt gewährt werden! Auf eine gelungene Blaue Jungs Party!!! Körb'ke Helau!

Countdown
abgelaufen


Seit

Zur Zeit hat der Verein über 700 Mitglieder in 4 Abteilungen. Neuaufnahmen, ganz besonders Kinder und Jugendliche, die sich für den Sport interessieren, sind jederzeit willkommen.

Zur Vorgeschichte:

Rektor Josef Böhmer (geb. 11.10.1901 in Körbecke - gest. 28.02.1967 in Olpe) - auf die Initiative dieses “echten Körbeckers” geht die Gründung des echten Sportvereins in Körbecke im Jahre 1921 zurück. Josef Böhmer - im Gründungsjahr gerade mal 20 Jahre alt - gründete zusammen mit seinen Helfern Karl Feldmann und Wilhelm Beerwerth zunächst eine Fußballmannschaft, der sich im Jahre 1928 eine Turnerriege anschloß. Am 13. Dezember 1931 fanden sich dann einige Mitglieder des Gesellen- und Jünglingsvereins im “Beckerschen Saale” zusammen und beschlossen, die Turnerriege dem DJK “Deutsche Jugendkraft) anzuschließen. Unter dem Vorsitz des Vikars Felix Hunold wurde an diesem Abend der erste Vorstand der DJK Körbecke gewählt, der sich aus folgenden Personen zusammensetzte: Vorsitzender: Aloys Luhmann, Kassierer: Josef Weber, Schriftführer: Josef Brüne, Gerätewart: Franz Brusis und Vorturner: Wilhelm Dzaia

Das nachfolgende Jahr 1932 war auch aus sportlicher Sicht sehr ereignisreich: Man beschloß, sich dem Bezirk DJK Möhne anzuschließen und nahm am 17.06-1932 am 1. Bezirksturnfest in Rüthen mit sehr gutem Erfolg teil. Man erzielte die höchste Punktezahl aller teilnehmenden Mannschaften. Ebenfalls im Jahre 1932 schloß sich die Fußball-Abteilung der DJK an und zum 1. Vorsitzenden dieser Abteilung wurde Ferdinand Bals gewählt. Aloys Luhmann übernahm die Funktion des Gerätewarts.

Auf einer Versammlung vom 05.09.1932 wurde ein Ausschuß gewählt, der Satzungen sowohl für die Turn- als auch für die Fußball-Abteilung ausarbeiten sollte. Folgende Personen gehörten den verschiedensten Gremien an: Turn-Ausschuß: Aloys Luhmann, Ferdinand Bals, Ferdinand Eickhoff, Julius Linnhoff, Franz Stork, Josef Leifert Adolf unf Josef Weber. Spiel-Aussuß: Ferdinand Nübel, Hermann Leifert, Ferdinand Eickhoff, 1. Spielführer: Josef Schwarzenberg, 2. Spielführer: Adolf Weber, Zum Obmann wurden Hermann Leifert und Robert Eickhoff und zum Ballwart Josef Schwarzenberg gewählt. Besonders hervorzuheben ist noch, dass während dieser Versammlung die erste Jugendmannschaft aufgestellt wurde.

Weitere erwähnenswerte Sportereignisse des Jahres 1932 waren am 17.09. der Turntag der DJK Soest, an dem sich -trotz Regenwetter- rund 30 Mitglieder beteiligten, der Herbstlauf in Belecke am 16.11 sowie am 08.12 die in Körbecke stattfindende Vorturnerstunde. Aus den Berichten geht allerdings hervor, dass ausgerechnet an diesem Tag der Vorturner leider fehlte!

Im Jahre 1932 zeigte sich dann, dass es für die Fußball-Abteilung der DJK Körbecke von größtem Nachteil war, sich bei ihrer Gründung dem Möhne-Bezirk angeschlossen zu haben. Wörtlich heisst es im Bericht der Generalversammlung vom 18.11.1933: “Von den im Bezirk auszutragenden Meisterschaftsspielen traten fast sämtliche Vereine aus unserem Platz nicht an - außer Sichtigvor. Wir dagegen haben unsere Pflichten genau erfüllt und sind keinem Spiel ausgewichen. So ist es erklärlich, dass das Interesse im Volk stark nachließ und wir nur noch als Mannschaft ohne Anhang überblieben, die in gelegentlichen Freundschaftsspielen einen schlappen Spieltrieb aufrechterhalten hat. Eine vielversprechende Jugendmannschaft stellte den Spielbetrieb ganz ein zum großem Schaden für den Verein. Denn am Nachwuchs kann das Wohl und Wehe eines Vereis scheitern. Nur noch einmal zeigte sich ein stärkeres Interesse für die Tätigkeit des Vereins (Fußball) beim Spiel gegen Niederense, was die sehr gute Einnahme von 21,- Mark zeigt. Damit war der Spieltrieb am toten Punkt angelangt. Keine Spiele, keine Einnahmen, keine Beiträge. Dagegen ein immer steigendes “Schuldverhältnis”. Nur noch ein kleiner Anstoß und der Verein wird sich auflösen müssen.”

Aber bevor noch irgendwelche Entscheidungen in welche Richtung auch immer (beispielsweise der Übertritt in einen neu zu gründenden DJK-Bezirk mit Sitz in Soest) getroffen werden konnten, kam die für den gesamten deutschen Sport bedeutsame Tat der damaligen Regierung: Reichskanzler Hitler legte die gesamten Sportinteressen zusammenfassend in die Hände der Herren Tschammer und Osten. Es trat nun eine ganz neue Regelung des Spielbetriebs ein. Sämtliche Sportwettkämpfe durften fortan nur noch im Rahmen größerer Verbände ausgeführt werden. Der Fußballwettbewerb innerhalb der DJK mußte vollständig eingestellt werden. Wettkämpfe konnten lediglich als Gastmannschaft des DFB ausgetragen werden. Durch die Intervention einiger Spieler gelang es damals, in die Reihe der Meisterschaftsspiele des Kreises Hamm eingereiht zu werden, um so den Spieltrieb aufrechtzuerhalten. Man konnte somit wieder froh in die Zukunft schauen: Dier Fortbestand des Vereis war gesichert.

In einer Versammlung am 16.02.1933 wurde ein neuer Vorstand gewählt, der sich aus folgenden Personen zusammensetzte: 1. Vorsitzender: Rober Eickhoff, 1. Kassierer: Wilhelm Schulze, 1. Schriftführer: Josef Leifert; Weiterhin wurden die folgenden Beschlüsse gefaßt: Monatsbeitrag für alle Mitglieder 20 Pfennig, Eintrittsgeld bei Wettspielen 20 Pf. für Mitlieder 10 Pfennig.

Die Turn-Abteilung dagegen erfuhr im Jahr 1933 auch einen großen Aufschwung: Im Frühjahr 1933 fand ein Werbeturnen statt, dass sehr gut verlief und auch gut besucht war. Im Sommer fand dann in Körbecke das Bezirksturnfest des Bezirks Möhne statt, in dem Körbecke den 1. Sieger im Neunkampf (Otterstedde), den 1. Sieger im Siebenkampf Jugend 1 (Weber, Stockum) und den 1. Sieger im Fünfkampf Jugend 2 (Bode) stellte. Seit dieser Zeit ist leider in Körbecke kein Turnsport mehr betrieben worden, sa dass das Kapitel “Turn-Abteilung” vorläufig erledigt war.

Hervorzuheben im Jahre 1933 ist noch die erstmalige Nennung des langjährigen Vereiswirts Josef von Rüden in der Versammlung vom 18.11.1933. Weiterhin ist zu betonen, dass die Vereine auch zur damaligen Zeit schon Probleme mit dem Amt des Schiedsrichters hatten. In der oben genannten Versammlung wurde den Schiedsrichteranwärtern Josef Neuhaus, Franz Stork, F. Prange, Josef Brüne und Lorenz Ahring zum Anreiz für die Teilnahme an einem Schiedsrichterlehrgang angeboten, dass sich der Verein an den Spesen dieses Lehrgangs mit 1,- Mark beteiligen wird. Mit manchen Problemen hat ein Verein halt ewig zu kämpfen !!! - Auch mit den Finanzen: Im Jahre 1933 kosteten beispielsweise 12 neue Trikots 22,- Mark und für die neuen Tornetze mußten 30,- Mark aufgebracht werden. Gut, dass es zur damaligen Zeit auch schon großzügige Vereinswirte gab: Das Geld für die neuen Tornetze streckte der Vereinswirt v. Rüden teilweise vor, teilweise zahlte er sie aus eigener Tasche.

Mitte des Jahres 1934 wurde in einer Versammlung vom 16. Juni verlesen, dass der Verein fortan den Namen “Sportfreunde Möhnesee” tragen wird und man sich dem angliedern will. In einer nachfolgenden Versammlung vom 11. August beschließt man dann einstimmig die Aufnahme in den Reichsbund für Leibesübungen. In den darauffolgenden Jahren wurden lediglich Freundschaftsspiele ausgetragen, ehe dann 1938/1939 der Beginn des 2. Weltkriegs allen sportlichen Aktivitäten in Körbecke ein Ende setzte. Obwohl die Zeit unmittelbar nach dem Krieg noch lange nicht as normal bezeichnet werden konnte, regte sich in Körbecke eine Initiative zum Fußballspiel. Es waren zum Teil die Alten, die die entsprechenden Impulse gaben. Zum andern natürlich die Jugend, die in ihrer Unbekümmertheit einen starken Drang zum Fußball verspürte. So wurde bereits in Körbecke 1946 zum ersten Mal wieder Fußball gespielt.

In der Gründungsversammlung des “Sport Club Körbecke” am 03. Mai 1946 wurde beschlossen, eine 1. Fußballmannschaft und eine Jugendmannschaft aufzustellen. Als Platz wurde vorerst die von der Besatzungstruppe beschlagnahmte Wiese der Wilhelm Ebel zur Verfügung gestellt. Als Vorstandsmitglieder des neuen Vereins wurden gewählt: 1. Vorsitzender: Franz Hollenbeck, 2. Vorsitzender: Ferdinand Eickhoff, Geschäftsführer: Gottfried Tillmann, 1. Kassierer: Adolf Weber, 2. Kassierer: Heinrich Strücker, Jugendwart: Ferdi Becker, Platz- und Gerätewart, Josef Schwarzenberg, Kassenprüfer: Karl Feldmann, Beisitzer: Josef von Rüden.

Die 1. Fußballmannschaft stellte eine Mischung dar von alten Hasen der Vorkriegszeit und jungen, unerfahrenen Spielern von heute. Zu dieser ersten Mannschaft kam dann sehr bald eine zweite Mannschaft. Gelegentlich hatte man schon Schwierigkeiten, “elf Mann” zusammenzubekommen. So kam es, dass beispielsweise der Sportkamerad Franz Kneer gerade aus dem Krieg zurückgekehrt, sofort im Spiel gegen Bremen wieder im Tor spielen mußte. Leider verlor man dieses Spiel mit 5:2. Die alte Sportplatzfrage wurde so gelöst, dass Bauer Plesser eine Wiese am Drüggelter Weg zur Verfügung stellte und sich der Verein dort einen Sportplatz einrichtete. Zwar entsprach dieser Sportplatz nicht allen Erfordernissen, aber danach wurde in diesem Augenblick nicht gefragt. Schon damals war Körbecke “fußballverrückt”. Kaum war am Sonntag nachmittag die Andacht um 14:30 aus, zog man mit Mann und Maus zu Plessers Wiese, um dort die Kicker lautstartk zu unterstützen.

In den harten Jahren nach dem Krieg mußte man natürlich auch das Problem des Sportmaterials bewältigen. So wurde in einer Versammlung vom 18. Oktober 1946 eindringlich darum gebeten, dass sich die Jugendspieler -soweit eben möglich- doch eigene Sporthemden besorgen sollten, dassdie 1. Mannschaft immer die verschwitzten Trikots der Jugend anzuziehen gezwungen sei. Oft wurden Fußballschuhe gegen Naturalien getauscht und beispielsweise Johannes Becker (Beckers Hännes) spielte oft mit normalen Straßenschuhen, die von Einmachringen gehalten wurden. Neue Trikots wurden erst im Jahre 1947 angeschafft. Diese mußten allerdings erst dunkel eingefärbt werden.

Auch in dieser Zeit wurden schon Auswärtsspiele ausgetragen. Die Fahrten zu den Gastplätzen wurden mit einem LKW durchgeführt, der auf der Ladefläche mit Stühlen und Bänken bestückt war. Dieser LKW war aufgrund der Kriegsmaßnahmen noch mit einem Holzvergaser ausgerüstet. In den Jahren danach bot sich für die Körbecker Sportler eine andere Gelegenheit für die Fahrten zu den Auswärtsspielen. Bei den in Körbecke stationierten englischen Streitkräften waren Deutsche als Fahrer für deren Busse tätig. Diese hatten in der Regel Sonntags nachmittags frei und nutzten diese Gelegenheit -obwohl nicht immer genehmigt-, die Sportler mit Bussen zu fahren. Zu dieser Zeit konnte man als Schlachtenbummler im wahrsten Sinne des Wortes für’n Appel und ‘nen Ei mitfahren. denn die Fahrer kassierten das Fahrgeld oft tatsächlich in Naturalien.

Im Jahre 1948 entschlossen sich die Sportsfreunde Körbecke und Echtrop -aufgrund von Fahrtschwierigkeiten auf der einen Seite und Personalschwierigkeiten auf der anderen Seite- zu einer Fusion. Gemeinsam erkämpfte man sich die noch fehlenden vier Punkte, wurde Meister in der 2. Kreisklasse und stieg somit in die 1. Kreisklasse auf. Der so neu zusammengesetzte Verein nannte sich fortan “Sportvereinigung Möhnesee”. Die Spiele wurden auf dem Sportplatz Körbecke ausgetragen. Mit der neu formierten Mannschaft war man such in der nächsten Meisterschaftsaison sehr erfolgreich. Die Mannschaft -unterstützt von einigen sehr sportlichen Besatzungssoldaten (Engländer)- wurde in der Saison 1949/1950 in der 1. Kreisklasse hinter dem Meister Eickelborn Tabellenzweiter und trug in Werl auf dem alten Preußen-Platz erfolgreich gegen Bömen ein Ausscheidungsspiel um den Aufstieg aus und spielte somit in der Saison 1950/1951 in der Bezirksliga. Danach mußte die Mannschaft leider nach einjähriger Zugehörigkeit zu dieser Klasse in den sauren Apfel des Abstiegs beißen und stieg als Vierzehnter noch in die 1. Kreisklasse ab. Verantwortliche Mitglieder des Vereins waren zu dieser Zeit: 1. Vorsitzender: Josef Schreiber, 2. Vorsitzender: Josef (Seppl) Balkenohl, Obmann 1. Mannschaft: Herbert Kersten, Obmann 2. Mannschaft: Fritz Förster/Werner Krevet, Jugendobmann: Berharnd Nachrichter, stellvertr. Jungendobmann: Gottfried Tillmann, Schriftführer: Herbert Kersten und Kassierer: Helmut Stockmann und sein Vertreter Ferdinand Risse.

In den folgenden Jahren spielten für die Sportvereinigung Möhnesee eine 1. Mannschaft in der 1. Kreisklasse, eine Reservemannschaft sowie zwei Jugend-Mannschaften. In den Jahren 1956/1957 mußte der Verein ohne eigenen Sportplatz auskommen. In dieser Zeit wurden die Heimspiele entweder beim Gegner oder in Günne ausgetragen. Trotz dieses großen Nachteils hat sich die Körbecker Mannschaft in der 1. Kreisklasse gut behaupten können. Zwischenzeitlich waren im Brandholz die militärischen Einrichtungen fertiggestellt und die Kanadier u.a. auch ein Fußballplatz angelegt worden. Es wurde den Körbeckern erlaubt, auf diesem Platz ihre Fußballspiele auszutragen, dassein eigener Platz noch nicht zur Verfügung stand. Erst im Jahre 1959 bekamen die Körbecker durch die Gemeinde eine Fläche für einen Sportpatz zur Verfügung gestellt, Es handelt sich hierbei um den wunderschönen direkt am Möhnesee gelegenen -und erst im Jahre 1995 wieder neu hergerichteten- Rasenplatz am Strandbad in Körbecke. Durch den Ausbau der Körbecker Schulen begünstigt entstand in den 70er Jahren der Aschenplatz an der Hospitalstraße, der auch heute noch von den Senioren und den Junioren bei schlechtem Wetter benutzt wird. Ansonsten gewinnt der alte Sportplatz am Standbad immer mehr Bedeutung. Er wird zur Zeit renoviert und dient in der kommenden Saison wieder als Platz für Meisterschaftsspiele.

 

Kurzes zu den einzelnen Abteilungen:

Auch heute noch ist die Fußballabteilung die größte im Verein. Es wird in 3 Seniorenmannschaften, der Alten Herren, der 1. Mannschaft und der 2. Mannschaft, gespielt. In der Jugend gehen die Spieler in der F-, E-, D-, C-, B- und A-Jugend ins Rennen. Vertreten sind dort Altersgruppen vcon 6 bis 18 Jahren, die von einem ganzen Stab von Trainern betreut und im spielerischen Sinne an den Fußball herangeführt werden. Ein besonderer Höhepunkt im Jahr ist das große Pfingsturnier für Jugendmannschaften, an dem auch schon Vereine wie Bosussia Dortmund teilgenommen haben. Weiterhin wird jedes Jahr ein Sportfest veranstaltet, bei dem alle Abteilungen zusammen ihr können zeigen sollen. Ungeschlagen ist jedoch der Kostümball der Blauen Jungs zu Karneval, wo einige Mannschaften und Gruppen auf der Bühne der Schützenhalle brillieren.

 

Im Mai 1975 beschlossen einige altgediente Fußballer auch eine Tennis-Abteilung zu gründen. Schnell wuchs die Zahl der anfänglich 90 Mitglieder auf heute über 200. In den ersten Jahren fristet die Tennis-Abteilung jedoch mehr ein Schattendasein -gespielt werden konnte nur auf einem von der Gemeinde angemieteten Platz im Freizeitpark, der mit den Günner Sportlern geteilt werden mußte. Im September 1982 wurde dann beschlossen, zwei neue Aschenplätze zu bauen. 1988 konnte dann nach langen Ringen endlich mit dem Bau eines Clubhauses begonnen werden.

 

Die Volleyball-Abteilung entstand aus einer Hobbygruppe. 1988 erhielt die erste Damenmannschaft von Westdeutschen Volleyball-Verband eine Spielberechtigung für die Kreisklasse. 1990/1991 gingen seine Damen- und Herrenmannschaft an den Start. Ein Jahr später verstärkten die Hobbyspieler des FSV Delecke die Volleyball-Abteilung, die jetzt auch erstmals einen Trainer verpflichtete. Die Damen schafften 1992/1993 den Aufstieg in die Kreisliga. Seit 1992 lernen auch Jugendliche im Alter ab 5 Jahren in Körbecke das Volleyballspielen. Die erste weibliche C-Jugend trat 1992/1993 im Bezirkspokal an. In den letzten Jahren richtete die Volleyball-Abteilung verschiedene Turniere aus -insbesondere die Endrunde im Kreispokal 1993 sowie ein D- und C-Jugend-Turnier.

 

Die Schachabteilung wurde 1971 von Hans-Werner Jodwerschat und dem ehemaligen Hauptvereinsvorsitzenden und Apotheker Rudolf Csink gegründet. Zur Zeit sind etwa 35 Spielerinnen und Spieler am Mannschafts und Trainingsbetrieb beteiligt. Solide Aufbauarbeit wurde bald belohnt, so dass die erste Herrenmannschaft 1984 den Aufsteig in die Verbandsliga erreichte. Als man zum zweiten Mal denkbar knapp am Aufstieg zur Regionalliga scheiterte brach die Mannschaft auseinander, der Zeitpunke für den Nachwuchs war gekommen. Nach einigen Rückschlägen versucht man nun erneut den Aufstieg in die Verbandsklasse. Momentan nehmen drei Senioren- und zwei Jugendmannschaften am Spielbetrieb teil, die U20 spielt sogar in der OWL-Liga, der höchsten Kasse in Ostwestfalen-Lippe. Ein Schmankerl für jeden Schachspieler in der Umgebung sind die seit 1974 stattfindenden Turniere um den Möhnepokal, die schon mehrere bekannte Nationalmannschaft- und Bundesligaspieler an die Möhne lockte.

Dazu gibt es noch ein paar Bilder aus der Historie:

Die 1. Vorsitzenden der Sportvereinigung:

1921-1931

Josef Böhmer

1931-1932

Aloys Luhmann

1932-1933

Ferdinand Bals

1933-1945

Robert Eickhoff

1945-1946

Franz Hollenbeck

1946-1949

Ferdinand Eickhoff

1949-1956

Franz Schreiber

1956-1961

Dr. Heinrich Allhoff

1961-1962

Fred Trampler

1962-1970

Dr. Jochen André

1970-1971

Rudolf Csink

1971-1985

Bernhard Stratenschulte

1985-1989

Werner Holzgreve

1989-1994

Günther Vogel

1995-2004

Ralf Butterweck

2004-2007 Dr. Markus Röttger
2007-2009 Michael Weber

Seit 2009

Marcus Zwingmann

 

Die 2. Vorsitzenden der Sportvereinigung:

1946

Ferdinand Eickhoff

1946-1949

Heinrich Strücker

1949-1952

Josef (Seppl) Balkenhol

1952-1954

Heinrich Dransfeld

1954-1962

Dr. Heinrich Allhoff

1964-1969

Ferdinand Becker

1970-1971

Bernhard Stratenschulte

1972-1982

Willy Rolf

1982-1985

Dieter Dortschack

1985-1994

Franz-Josef Kneer

1994-1995

Ralf Butterweck

1995-2001

Stefanie Balkenhol

2001-2004

Dr. Markus Röttger

2004-2007 Klaus Schulte, Wolfgang Tillmann (3. Vors)

seit 2007

Klaus Schulte, Dr. Markus Röttger (3. Vors)

Die Geschäftsführer der Sportvereinigung:

1931-1932

Josef Brüne

1933-1934

Josef Leifert

1946-1947

Gottfried Tillmann

1948-1949

Heiner Trockel

1950-1953

Herbert Kersten

1953-1954

Walter König

1954-1957

Berhhnard Kneer

1957-1964

Herbert Kersten

1964-1985

Josef Quenkert

1986-1993

Josef Linnhoff

1993-1999

Hubertus Tomberge

1999-2007 Michael Weber

seit 2007

Christian Hillebrand

 

 

 

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