Spiel- und Trainingsbetrieb bei den Matrosen ruht wegen des Corona-Viruses bis zum 19.4.2020 – Update 16.3.2020

Update 16.03.2020

Die Landesregierung und die Gemeinde Möhnesee untersagt uns jegliche Aktivitäten in unserem Verein bis zum 19. April (offizielle Verlautbarungen finden sich hier und hier). Zuwiderhandlungen können mit einem hohen Ordnungsgeld belegt werden. Dieser Anordnung ist von allen im Verein ohne Ausnahmen uneingeschränkt Folge zu leisten. Wir tragen so dazu bei, die Ausbreitung des Viruses zu verlangsamen und schützen unsere Mitbürger und natürlich auch uns selbst. Fußball ist eben nicht alles. Je vernünftiger wir agieren, desto schneller können wir wieder unserem geliebten Sport frönen. Bis dahin: Bleibt gesund und achtet aufeinander!

13.03.2020

Aufgrund der Entwicklungen der letzten Tage und der Absage aller Spiele auf Kreisebene (siehe hierzu das heutige Schreiben des Fußball- und Leichtathletik-Verbands Westfalen (FLVW) weiter unten) hat der Vorstand der SpVg. Möhnesee entschieden, dass ab sofort neben den Spielen auch kein Training in unserem Verein mehr stattfindet. Der Vorstand bittet alle Trainer und Verantwortlichen um Verständnis und Beachtung. Hier geht die Gesundheit klar vor unseren sportlichen Zielen. Der Vorstand sieht es als unerlässlich an, dass hier alle Matrosen an einen Strang ziehen und eine vereinseinheitliche Linie gefahren wird. Alle Matrosen sollten mit gutem Beispiel vorangehen, auch weil mittlerweile schon viele Mannschaften und Vereine diesen Schritt gegangen sind. Der Verein sollte den Vorsichtsmaßnahmen, die bundesweit getroffen werden und die eine zu schnelle Verbreitung des Corona-Viruses (Covid-19) verhindern sollen, in nichts nachstehen. Der Vorstand trägt mit dieser Maßnahme dazu bei, dass das Corona-Virus unserer Mitglieder und deren Angehörige sowie die unseren über den Sport in unserem Verein nahezu ausgeschlossen werden kann.

Diese Maßnahme gilt vorerst bis Ende nächster Woche. Der Vorstand wird bis dahin die weiteren Entwicklungen genau beobachten und dann entscheiden, wie es weiter gehen soll bzw. kann.

Die Entscheidung des Vorstand fiel auch vor dem Hintergrund der Beschlüsse des FLVW. Dieser hat heute entschieden, den Spielbetrieb bis hinauf zur Oberliga Westfalen bis einschließlich zum Ende der Osterferien (19.4.2020) einzustellen:

“Das Präsidium des Fußball- und Leichtathletik-Verbands Westfalen (FLVW) hat heute (13.03.2020) entschieden, den Spielbetrieb bis einschließlich zum Ende der Osterferien einzustellen. Dies betrifft die in der Zuständigkeit des FLVW liegenden Begegnungen der Männer-, Frauen- und Jugend-Spielklassen inklusive aller Futsal-Ligen (Kreisligen bis Oberliga Westfalen) sowie Aktivitäten der Jugend-Talentsichtung und -förderung. Maßnahmen der westfälischen Leichtathletik werden ebenfalls bis auf weiteres abgesagt. Damit reagiert der Verband nach einer NRW-weiten Abstimmung mit den Fußballverbänden Mittelrhein (FVM) und Niederrhein (FVN) auf die aktuelle Entwicklung rund um den Coronavirus.

„Es ist uns bewusst, dass es eine drastische Maßnahme ist. Wir sahen aber im Sinne der Verantwortung für unsere Aktiven und Fans keine andere Möglichkeit“, sagt FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski. „Nur gemeinsam können wir die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen, dazu müssen auch der Fußball und die Leichtathletik beitragen. Wir hoffen im Sinne der Solidarität vor allem mit älteren und gesundheitlich vorbelasteten Menschen auf das Verständnis unserer Vereine.“

Neben den angesetzten Partien des regulären Spielbetriebs sind auch alle Freundschaftsspiele, Spielrunden und Turniere (sowohl in der Halle als auch auf dem Feld) von der Einstellung betroffen. Die Zielsetzung eines sportlichen Saisonabschlusses bleibt hiervon unberührt. Ein entsprechendes Konzept wird aktuell entwickelt.

Auch die Talentsichtung und die Talentförderung sind betroffen. So hat der FLVW die internationale Jugendbegegnung in Bulgarien für die U16- und U17-Westfalenauswahl sowie die sämtliche Lehrgangsmaßnahmen der Verbandsauswahlen der Junioren und Juniorinnen abgesagt. Gleiches gilt für den Trainingsbetrieb und sonstigen Maßnahmen der DFB-Stützpunkte. „Wir sehen uns hier in einer gemeinsamen Verantwortung und setzen daher die Maßnahmen parallel zum Spielbetrieb ab“, so Vizepräsident Jugend Holger Bellinghoff.

Inwieweit Vereine ihren Trainingsbetrieb aufrechterhalten wollen, ist den jeweiligen Verantwortlichen selbst überlassen. Alle Vereine sind weiterhin aufgefordert, aktiv zu prüfen, ob es Spielerinnen und Spieler in ihren Mannschaften gibt, die in den vergangenen zwei Wochen aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind oder Symptome aufweisen.

„Uns ist durchaus bewusst, wie viel organisatorischer Aufwand diese Entscheidung für unsere Kreise und Vereine bedeutet. Wir hoffen, dass wir nach der genannten Zeitspanne den Spielbetrieb wieder aufnehmen und die Saison zu ende führen können“, sagt Vizepräsident Amateurfußball Manfred Schnieders.

In der westfälischen Leichtathletik fallen alle zentralen und dezentralen Aus- und Fortbildungsangebote in den Bereichen C-/B-Lizenz, Kampfrichterwesen und im Jugendbereich aus oder werden verschoben. Das Gleiche gilt für Sitzungen und Tagungen. Für Laufveranstalter gilt ebenfalls die Empfehlung, alle Veranstaltungen bis mindestens zum 19. April auszusetzen. Allen Veranstaltern soll die Möglichkeit eingeräumt werden, im Laufe des Jahres einen Ersatztermin zu finden.

Eine Neubewertung der Lage für den Spielbetrieb und das Wettkampfwesen erfolgt durch die Task Force des FLVW täglich.

Über aktuelle Entwicklungen zum Thema halten wir Sie weiterhin auf der Verbands-Homepage auf dem Laufenden: www.flvw.de.”